Der HotPot


Hallo Kunstfreunde, ich habe mir einen Traum erfüllt und habe mir einen HotPot zugelegt. In Gesprächen mit anderen Künstlern wurden eine Reihe von Fragen gestellt, die ich hier beantworten möchte. Die häufigsten Fragen und Vorurteile habe ich hier aufgelistet.

  • Kann man Metall in eine Mikrowelle bringen?
  • Die Stromkosten sind doch ungeheuer hoch!
  • Eine Mikrowelle kann nicht den Schmelzpunkt ( ca. 780 °C – 900 °C ) von Glas erreichen!
  • Ist das nicht gefährlich, da giftige Dämpfe entstehen?
  • Man kann Bruchglas aufgrund der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten für das Fusing nicht verwenden!

Sicherlich ließe sich diese Aufzählung noch beliebig erweitern. Mein erster Versuch galt dem tatsächlichen Stromverbrauch einer Mikrowelle. Dabei orientierte ich mich an einem zusätzlichen Messgerät und dem Stromzähler der Wohnung. Die Mikrowelle, die ich verwende, benötigt in 7 Minuten bei 700 Watt ca. 0,1 kWh. Damit wurde das Problem der Stromkosten eingegrenzt. Zur Klärung der weiteren Fragen hat mir persönlich nachfolgendes Video geholfen. Ein Wissenschaftler erklärt die Wirkungsweise des HotPot mittels eines sehr eigenwilligen Versuches.

Da ich nicht die Absicht hatte dieses eigenwillige Experiment zu wiederholen, habe ich mir einen HotPot und etwas Zubehör bei einem Fachhändler bestellt. Die nachfolgenden Bilder zeigen meine Bestellung. Wie ihr sicher erkennt, habe ich kein Glas bestellt. Ich möchte für meine weitere Arbeit weiterhin Recyclingglas verwenden. Eigentlich wollte ich für mein neues Hobby nur ca. 50,-€ ausgeben. Leider sind es ca. 60,-€ geworden. Unter anderem liegt es daran, dass ich den Hotpot-Maxi gewählt habe. Durch die größere Arbeitsfläche kann ich in einem Fusing-Prozess 2 Schmuckstücke unterbringen.

In einem späteren Artikel werde ich über den ersten Test mit dem HotPot und Recyclingglas berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan