Eine Klassifikation


Irgendwie ist es spannend, kaum beschäftigt man sich mit einer Thematik, schon versucht man das Wissen in irgendwelche Kategorien einzuordnen.
Natürlich trifft das nicht auf mich zu!

Los geht es. Glasstücke, die mit Draht veredelt werden, können in 3 Gruppen eingeteilt werden. Die erste und einfachste Gruppe ist das simple umwickeln von Bruchglas. Hoffentlich ist das entstehende Produkt stabil genug, um einige wenige Tage zu überdauern. Zur Stabilisierung des Schmuckstückes kann das Glas gebohrt oder gefräst werden. Das wäre eine Möglichkeit, wenn man die entsprechende Technologie hat.

Glasschmuck gewickelt

Die zweite Gruppe erinnert an eine Bandweberei. Man könnte eine Vorlage aus Großmutters Handarbeitsbuch nehmen und versuchen eine Bandweberei mit Draht nachzugestalten. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem längs verlaufenden Strang.

Einfacher Mittelstrang

Die dritte Gruppe hält das Glasstück in einem Käfig gefangen. Der Vorteil ist, dass keine Bohrung notwendig ist. In den nachfolgenden Fotos habe ich einige Reste des sogenannten Frostglases verwandt. Bitte wischen Sie das Kondenswasser unter dem Monitor weg. Ziel war es, eine Grundlage zu schaffen, um interessierten Laien diese Technologie zu erläutern. Ich hoffe, es ist mir gelungen.

Gern zeige ich ihnen die Grundlagen dieser Technologie in einem Workshop. Hier im Schnellverfahren die wichtigsten Arbeitsschritte.

+ Der erste Arbeitsschritt besteht darin, dass die Drähte mittels eines dünnen Drahtes an der Unterseite fixiert werden.
+ In einem zweiten Schritt wird der Umriss des Glasstückes mit Drähten gestaltet.
+ In einem nächsten Schritt wird die Aufhängung des Schmuckstückes gefertigt.
+ In einem letzten Schritt werden die Drähte über den Glaskörper geschoben. Damit wird das endgültige Muster festgelegt.

Rohmaterial